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Am nächstem Wochenende steht die DVG Verbandsmeisterschaft im Turnierhundsport an.
Nachdem wir letztes Jahr in Neu Gülze / Zahrensdorf zu Gast waren, ist es dieses mal fast ein Heimspiel, denn die Bundessiegerprüfung (so der offizielle Titel) findet in Weeze statt.
Letztes Jahr durfte ich auf dieser Veranstaltung als Leistungsrichter tätig sein und heuer werde ich die Teams aus Westfalen als Mannschaftsführer betreuen und ihnen nett in den Ar…. treten wenn die Leistung nicht stimmt ;-)
Also vergesst nicht den Wunsch nach schönem Wetter und vielen Pokalen, für unsere Sportler, mit in euer Abendgebet einzuschließen.

Im Oktober werde ich dann auf Sylt die VDH Meisterschaft technisch betreuen. Darauf freue ich mich auch schon. Wann erlebt man schon mal Hundesport mit Blick aufs Meer?

Auf meinem letztem Turnierhundsport Turnier bot mir der Prüfungsleiter an, für jede vorzügliche Bewertung (der Hundeführer muss min. 57,5 von 60 möglichen Punkten erreichen), ein Lied von Pink Floyd zu spielen. Bei jeder mangelhaften Bewertung (der Hundeführer erhält weniger als 42 Punkte von 60 möglichen) jedoch das Lied “Bad” von Michael Jakson.

Jeder der mich kennt, weiß dass man mich mit Pink Floyd locken kann, daher auch der Vorschlag des Prüfungsleiters, der mich sehr gut kennt.

Ich bin jetzt nicht gerade als Leistungsrichter bekannt der bei der Bewertung der Unterordnung geringe Ansprüche hat. Trotzdem wähnte ich mich kurz in der Hoffnung an diesem Tag das komplette “Dark Side Of The Moon” Album zu hören ;-) .

Da es sich um ein kleines Turnier handelte, waren lediglich 24 Vierkämpfer am Start.
Tja, was soll ich sagen. Ich bekam 8 mal Jako und kein einziges mal Pink Floyd zu hören. Lediglich der Prüfungsleiter spielte mir ein Gnadenlied (Not now John)

Wieso, weshalb warum, darüber spekuliere ich dann in einem späterem Beitrag.

Bücher über den Turnierhundsport waren in der Vergangenheit Mangelware und die beiden die es gibt sind mehr als überholt.

Ab April erscheint bei Amazon das Buch “Turnierhundsport” von Martin Schlockermann und Petra Krivy.

Wer Martin Schlockermann kennt, weiß dass dieses Buch von einem kompetentem Autor verfasst wurde und sicherlich nicht nur für den Einsteiger geeignet ist.

Martin, ich warte noch immer auf mein Rezensionsexemplar ;-)

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Nachdem ich ja schon vor einigen Monaten eingeladen wurde die DVG Verbandsmeisterschaft Ende Juli zu richten, erreichte mich gestern die Einladung auch bei der dhv Deutschen Meisterschaft im September als Leistungsrichter mitzuwirken.

Bereits bei der ersten Nominierung, war ich schon sehr erfreut, bin ich doch erst seit etwas mehr als einem Jahr als Leistungsrichter tätig. Aber seit gestern bin ich schon ein kleines bisschen stolz. Es dauert normalerweise einige Jahre bis man zu einer Veranstaltung wie einer Deutschen Meisterschaft berufen wird.

Also drückt mir die Daumen für ein wachsames Auge und die erforderliche Portion Fingerspitzengefühl.

am 24.02.und 15.03. habe ich zusammen mit dem OfT des LV Westfalen ein Fortbildungsseminar für Turnierhundsport Ausbilder im Bereich Unterordnung gegeben.

Es hat mich im letztem Jahr doch sehr erschrocken wie schlecht teilweise die Gehorsamsleistungen einzelner Hundeführer waren. Es macht nämlich alles andere als Spaß als Leistungsrichter auf dem Platz zu stehen und die Leute der Reihe nach durchfallen zu lassen.

Um diesen Zustand zu ändern oder zumindest den Versuch zu unternehmen, richtete sich das Seminar an die Ausbilder. Denn nur gut geschulte Ausbilder können ihr Wissen auch an die Hundeführer weiter geben.
Wir haben das Seminar in zwei Teile aufgeteilt. Am erstem Wochenende ging es darum den Teilnehmern Hilfestellungen in der Gehorsamsausbildung zu geben und neue Ideen aufzuzeigen. Jeder Teilnehmer brachte Hunde aus seinem Verein mit und gemeinsam schauten wir uns die Unterordnungen an.
Meine Aufgabe war es den Trainern Lösungsvorschläge zu Problemen oder Anregungen für die weitere Ausbildung zu geben.
Schon nach diesem Wochenende konnte man feststellen das es den Teilnehmern nicht nur gefallen hat sondern sie offensichtlich auch neue Erkenntnisse mitnahmen.

Im zweitem Teil ging es darum zu vermitteln wie sich Wertnoten und Punkte einer Unterordnung zusammen setzen. Nach zwei Stunden theoretischer Einweisung in die Bewertung einer Unterordnung ging es in den Praktischen Teil. Jeder der Anwesenden durfte mal als Leistungsrichter auf dem Platz stehen und eine Unterordnung aus seiner Sicht beurteilen.
Hier wurde dann auch schnell bemerkt wie schnell eine übung ins mangelhafte abrutscht. Es entstanden so einige Aha Erkenntnisse. Ich war verblüfft wie streng der eine oder andere doch zur Sache ging. Ich bin ja nicht gerade als der Leistungsrichter bekannt der Punkte mit der Gießkanne verteil, aber der eine oder andere Teilnehmer übertraf, mit seiner Beurteilung, meine Ansichten doch noch um einiges ;-)
Aber auch dieser Teil des Seminars wurde sehr positiv aufgenommen.

Ich hoffe wir konnten den Teilnehmern einen neue Sichtweise auf die Ausbildung geben und eine etwas realistischere Einschätzung der Leistungen ihrer Hundeführer ermöglichen.

Nachdem die ersten zwei Turnier, bei denen ich Anwartschaften machen sollte ausgefallen sind, hatte ich gestern endlich die Möglichkeit als THSB Anwärter auf dem Platz zu stehen.

Da das Turnier auf eigenem Platz (HSV Dortmund Wickede-Asseln) statt fand, war es für mich ein Heimspiel.

Wen ich behaupten soll, ich war vorher nicht nervös, müsste ich lügen.

Ok ich hatte nicht gerade Magenschmerzen oder sowas, aber ein komisches Gefühl war es schon.

Von vorn herein wollte ich bei der Bewertung der Unterordnungen meinen eignen Stil durchziehen. Schließlich hat doch jeder eine eigene Vorstellung davon wie eine Unterordnung auszusehen hat.
Ich glaube das ist mir auch gelungen. Ich lag zwar das eine oder andere Mal mit dem Bewerter / in einige Punkte auseinander, aber es hielt sich absolut im Rahmen. Zumindest wurde mir das so bestätigt.

Alles in allem, war es zwar Sau kalt, und ich hab mir trotzdem einen Sonnenbrand geholt, aber es hat riesig Spaß gemacht und nun freue mich nun schon auf den nächsten Einsatz.

jetzt habe ich mich auch noch überreden lassen Turnierhundsportbewerter zu werden.

Naja, überreden ist wohl übertrieben, ich wurde gefragt und hab gleich Ja gesagt.

Da ich mit meinen zwei Hunden, der eine ist alt (10 Jahre) und der andere leider erblindet (3 Jahre), nicht mehr aktiv am Turnierhundsport teilnehmen kann, ist diese Aufgabe eine schöne Sache um nicht den Kontakt zur THS Szene zu verlieren.

Morgen habe ich dann auch meine Aufnahmeprüfung (bibber) und am Samstag meine erste Anwartschaft, bei momentanen -5 Grad, nochmal (bibber).

Ach so, für alle die nicht wissen was ein Turnierhundsportbewerter macht, hier ein kurze Erklärung.

Was Turnierhundsport (THS) ist, könnt ihr hier nach lesen.

Der Bewerter ist dann derjenige der die einzelnen übungen (Unterordnung und Laufdisziplinen) bewertet.

Somit werden nun die meisten Wochenenden, neben Agility mit meiner Frau, auch noch für den THS drauf gehen.

Muss halt sehen wie ich das alles auf die Reihe bekomme.

Trotzdem freue ich mich auf diese Aufgabe.