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Aufgrund einer schweren Sicherheitslücke im Internetexplorer, warnt jetzt sogar schon das Bundesamt für Sicherheit vor der Benutzung dieses Browsers.

… Deshalb empfiehlt das BSI, bis zum Vorliegen eine Patches von Microsoft auf einen alternativen Browser umzusteigen.

Uns Webworkern kann diese Empfehlung nur freuen und sollte für alle User auf Dauer eine Empfehlung sein.
Ich mag gar nicht davon zu träumen wie viel leichter mein Job würde wenn niemand mehr das Werkzeug des Teufels benutzen würde.

Schade dass es da draußen so viele Unverbesserliche und ewig Gestrige gibt. Es wird wohl ein Traum bleiben.
Lass mich niemals daraus aufwachen.

Nicht nur ich rege mich in regelmäßigen Abständen über unser aller Werkzeug des Teufels, den Internet Explorer, auf. Nein es tun andere ebenso.

Wie ihr seht ist es kein persönlicher Rachefeldzug von mir. Leute tut euch selber und uns Webworkern den Gefallen und nutzt endlich einen modernen Browser. Denn wie sagte Dieter Welzel es so schön, “Internet Exporer sucks”.
oder um es mit Wolfgang Schmidetzkis Worten zu sagen “IE is NULL AND not a browser”.

Für mich klingt dass was Microsoft über den Internetexplorer 8, in seinem Vergleich (get the facts) mit Firefox und Chrome, schreibt nach eine gesundem Maß an Selbstüberschätzung.

Alleine folgender Satz lässt sich mir die Nackenhaare aufstellen.

Internet Explorer 8 is more compatible with more sites on the Internet than any other browser.

Für mich eine glatte Lüge.
Sicherlich gibt es viele Webseiten die mit dem IE8 besser dargestellt werden als mit Firefox & Co. Das hat, meiner Ansicht nach, aber nichts mit Kompatibilität im Sinne von Webstandard zu tun, sonder eher damit das viele Seiten für den IE6 optimiert wurden und in richtigen Browsern nicht ordentlich dargestellt werden. Von der Seite betrachtet hat Microsoft dann wieder Recht. Was aber kein Herausstellungsmerkmal des IE8 sein sollte.

Laut einem Bericht bei Golem.de, erklärt Youtube den Internetexplorer in der Version 6 für veraltet und will die Unterstützung dieses Browsers nach und nach einstellen.
Für alle Webworker sicherlich eine gute Nachricht, denn ein Browser auf dem Youtube nicht läuft wird auch kaum jemand verwenden wollen. Und somit werden auch die letzten unverbesserlichen demnächst ihr Werkzeug des Teufels aktualisieren oder noch besser ersetzen.

Manchmal macht es mir allerdings etwas Angst wie mächtig, unser aller Datenkrake, Google mittlerweile geworden ist.

Es ist noch nicht lange her da versuchte Microsoft den Internetexplorer 8 als den “besseren” Browser vorzustellen. Hierzu veröffnetlichten sie eine Gegenüberstellung der Browser “IE8″, “Firefox 3.0″ und “Google Chrome 2.0″.

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Brad Colbow zeichnete ein lustiges Comic und bei Flikr und WebMonkey tauchte eine kommentierte Version des Vergleichs auf.

Die html5gallery zeigt eine Übersicht der Seiten die bereits mit HTML5 realisiert wurden.
Den passenden W3C Entwurf gibt es hier.

Viel der aktuellen Browser unterstützen bereits HTML5 obwohl die Spezifikation ja bisher nur als Entwurf vorliegt. Lediglich der Internetexplorer macht hier mal wieder eine Ausnahme. Gerade haben wir den IE6 hinter uns gelassen (na zumindest fast) können wir uns schon wieder auf neue fiese Hacks gefasst machen um den IE7 und IE8 zu unterstützen.

Jeder der sich mit der Entwicklung von Webseiten beschäftigt kommt um CSS Hacks nicht herum.
Meist handelt es sich um Hacks für das Wekzeug des Teufels, dem Internet Explorer. Aber auch für andere Browser kann es in seltenen Fällen von Nöten sein eine Spezial Behandlung zu definieren.
In der Regel nutze ich für den IE eine eigene IE-Hack.css die ich über so ein Conditional Comment einbinde. In letzter Zeit liest man aber  immer wieder mal dass die, durch diese Comments, verursachten zusätzlichen HTTP Requests unnötigen Traffic verursachen und man könnte die Ausnahmen direkt in der CSS Datei definieren. Das ist sicherlich richtig und für andere Browser als den IE mache ich das auch. Eine schöne Auflistung der unterschiedlichen Schreibweise für die verschiedensten Browser schreibt Dirk Ginader in seinem Artikel “CSS Voodoo – Die dunkle Kunst der CSS Hacks“.

Ich bin allerdings der Meinung dass eine CSS Datei, übersät mit Ausnahmen für den Internet Explorer sehr schnell unleserlich und dadurch unwartbar wird. Deswegen werde ich auch weiterhin für diesen Browser eigene CSS Dateien nutzen. Ich glaube die Performance Einbußen sind zu vernachlässigen.

Ich habe die Hoffnung auch noch nicht aufgegeben das mit dem IE8 alles besser wird.

Der Artikel “on having layout” ist einer der wichtigsten, zum Verständnis von Anzeigeproblemen im Internet Explorer. Bisher gab es den Artikel nur in Englischer Sprache. Dank Corina Rudel gibt es den Artikel “über hasLayout” für mich und alle anderen, die einen ohnehin nicht leicht zu verstehenden Text lieber in ihrer Muttersprache lesen, nun auch in Deutsch.

Er reiht sich in meine Sammlung direkt zu dem, nicht weniger essentiellen, Artikel “Float: Die Theorie

Seit heute steht der Internetexplorer in der Version 7.0 zum Download bereit.
Ab dem 1. November soll er dann auch über das automatische Windows Update auf bestehende XP Systeme verteilt werden.

Hatte man bei der Ankündigung der neuen Version noch gehofft damit gehörten die endlosen CSS Bugs endlich Vergangenheit an, wurde man durch erste Tests schnell eines besseren belehrt. Den auch in der neuen Version, tut sich der Redmonder Browser noch schwer mit CSS Standards.

Somit werden wir wohl weiterhin nicht auf conditional comments verzichten können.