WebDev


Heute ist mir ein Fehler in FF3 in Verbindung mit der “clearfix” Methode aufgefallen. Eine Methode zum clearen von Float Elementen ohne zusätzliches Markup. Beschrieben in Big Johns Artikel “How To Clear Floats Without Structural Markup”.
Eine deutsche übersetzung dieses Tutorials gibt es hier.

Normalerweise stellt der Browser DIV Element ohne Größenangaben in der maximal möglichen Breite da.
Nutzt man im FF3 die beschriebene Methode zum clearen von Float-Elementen, wird das äußere Div nur so breit aufgezogen wie es nötig ist um alle Inhalte darzustellen.
Der CSS Code

<style type="text/css">clearfix:after {
content: ".";
display: block;
height: 0;
clear: both;
visibility: hidden;
}

/* Diese Angabe benötigt der Safari-Browser zwingend !! */
.clearfix { display: block; }

/* for IE-mac */
.clearfix {display: inline-block;}

/* Hides from IE-mac \*/
* html .clearfix {height: 1%;}
/* End hide from IE-mac */
</style>

Das Ergebnis im Firefox 3

Man sieht sehr gut das die blau umrahmte Box nicht die Breite der ganzen Seite beansprucht.

Der selbe Code im Firefox 2

Hier wird die Box auf die volle Breite gezogen. genau so wie man es erwartet.

UPDATE:

Mittlerweile habe ich heraus gefunden dass es sich um keinen Fehler handelt, sondern an folgender Zeile liegt.
display: inline-block;
Der Firefox 3 interpretiert das Attribut inline-block laut Spezifikation.
Da hierbei der Block selbst als Inline Element behandelt wird, dehnt er sich nur so weit aus wie der Inhalt es benötigt. Also ein völlig korrektes Verhalten. Aber mal ehrlich, wer von euch wusste auswendig was dieses Attribut bewirken soll?

Tags: , , ,

Gestern fand in Köln der Multimediatreff unter dem Titel “Frameworks & Content Management Systeme” statt.
Es war mein erster Besuch auf einem Multimediatreff und ich war dementsprechend gespannt.

Bereits vor Beginn, stand für die ca. 200 Besucher ein reichhaltiges Büffet bereit.
In lockerer Atmosphäre konnte ich mit anderen Besuchern und Referenten erste Erfahrungen und Ansichten austauschen.
Angie Radtke gestand mir, dass sie doch sehr nervös sei, so kurz vor ihrem Vortrag.

Fast pünktlich um 13:00 Uhr ging es dann auch los.

Den Anfang machte, wie bereits erwähnt, Angie Radtke mit dem Thema “Joomla! 1.5 - jetzt barrierefrei! “.
Wie gesagt von ihrer “angeblichen Nervosität war nichts zu erkennen.
In Ihrem Vortrag stieg sie schnell in die Tiefen von Joomla ein und zeigte Wege zum erstellen von barrierefreien Webeiten mit diesem CMS. Trotz der reichhaltigen Möglichkeiten denke ich wird Joomla noch lange ein Content Mangement System für Privat Anwender bleiben. Fehlen doch Dinge wie ein Berechtigungskonzept und Versionierung.
Allerdings soll die Version 2.0 all diese Funktionalitäten enthalten. Man darf also gespannt sein.

Den nächsten Vortrag hielt Kai Laborenz mit dem Titel “Standardkonforme Webseiten mit TYPO3
Und es geht tatsächlich standardkonforme Seiten mit Typo zu entwickeln. Allerdings ist der Weg sehr steinig, führt er doch über zahlreiche Plugins die die Schwachstellen des Core Code ausbügeln.
Am interessantesten fand ich seinen Bericht darüber, wie er für den Blinden und Sehbehinderten Verband ein barrierefreies Redaktionssystem geschaffen hat.

Carsten Möhrke gab uns anschließend einen überblick und Vergleich der aktuellen PHP-Frameworks

Anschließend ging es zur legendären “Pizzaschlacht”. Ich hatte viel davon gehört, und wurde nicht enttäuscht. ;-)

Nach einer Stunde Pizzapause und lockeren Gesprächen mit einigen Webkrauts ging es weiter.

Kaan Karaca gab uns einen Einstieg in Ruby on Rails.
Ein sehr interessanter Vortrag. Ich sollte mir Ruby doch irgendwann mal ansehen.

Timo Derstappen führte die Reihe fort mit einem Einstieg in Cake PHP
In einer praktischen Vorführung zeigte er uns wie schnell man ein Projekt aufsetzen und nutzen kann.
Da Cake PHP ursprünglich ein Ruby Klone war, findet man hier viele Dinge wie die Namenskonventionen usw. wieder. Dieses Framework steht ganz oben auf meiner Liste zum testen. Ich muss mich wohl langsam daran gewöhnen das Pear ausgedient hat.

Den letzen Beitrag von Carsten Möhrke über das Zend Framework konnte ich, aus Termingründen, leider nicht mehr verfolgen.

Ich fand den Tag sehr interessant. Es war eine sehr lockere Atmosphäre und ich hatte die Gelegenheit mich mit interessanten Leuten zu unterhalten.
Es war zwar mein erstes aber bestimmt nicht mein letzes Multimediatreffen.

Eigene 404 Fehlerseiten gibt es ja mittlerweile genug.
Aber dieses Exemplar finde ich wirklich gut.
Ich wusste immer das Webserver nicht nur ein Stück Software sind ;-)

Heute Morgen (1. April) ist mein Feed-Reader voll mit Meldungen die darüber berichten dass CSS-Hacks gegen den, erst kürzlich in Kraft getretenen, Hackerparagraph verstoßen.

Also ich glaube (hoffe) ja das es sich hier um einen Aprilscherz handelt.
Denn sollte so ein Blödsinn wirklich Realität sein ………
Ich will gar nicht darüber nachdenken.

Also noch einen schönen 1. April euch allen da draußen.

Tags: , , , ,

Stefan Blanz beschreibt in seinem Blog warum sich bei manchen Menschen die Haare sträuben wenn man HTML und Semantik zusammen in einem Satz erwähnt.

Nichts was uns dazu bewegen müsste bei der Webentwicklung umzudenken, aber doch sehr interessant.

Tags: none

Der Artikel “on having layout” ist einer der wichtigsten, zum Verständnis von Anzeigeproblemen im Internet Explorer. Bisher gab es den Artikel nur in Englischer Sprache. Dank Corina Rudel gibt es den Artikel “über hasLayout” für mich und alle anderen, die einen ohnehin nicht leicht zu verstehenden Text lieber in ihrer Muttersprache lesen, nun auch in Deutsch.

Er reiht sich in meine Sammlung direkt zu dem, nicht weniger essentiellen, Artikel “Float: Die Theorie

Nachdem sich mehrere Protagonisten, inklusive SelfHTML-Gründer Stefan Münz, aus dem Projekt verabschiedet haben, ist die Zukunft von SELFHTML tatsächlich unsicher. Diese Nachricht traf mich heute Morgen doch ziemlich unerwartet.

Seit fast 10 Jahren nutze ich nun schon SelfHTML als Nachschlagewerk, früher häufiger als heute, aber trotzdem ist es immer in Reichweite. Ich hoffe sehr das es im Team eine Einigung geben wird und die Arbeit an diesem so wertvollem Projekt weiter geht.

Detlef Groth stellt einen Debugger (JSDebugger) für JavaScript vor.

Die Liste der Features liest sich sehr beeindruckend.

  • Einfaches Einbinden in die Webseite
  • Möglichkeit den Debugger unabhängig vom übrigen Inhalt anzuordnen
  • Selektives Anzeigen der verschiedenen Log-Level
  • Scrollen durch den Log-Inhalt
  • Möglichkeit des Löschens des Log-Inhalts
  • Direktes Eingeben von JavaScript-Code in die Webseite durch ein Textfenster
  • Direktes Eingeben von Stylesheet-Code in die Webseite durch ein Textfenster
  • Integration von nützlichen Bookmarklets

Ich sollte das Tool unbedingt mal ausgiebig testen.

finde ich hier.

Zudem noch sehr viele andere interessante Artikel über den “Apache” Webserver.

Mal gleich zu del.icio.us hinzufügen.

Seit heute steht der Internetexplorer in der Version 7.0 zum Download bereit.
Ab dem 1. November soll er dann auch über das automatische Windows Update auf bestehende XP Systeme verteilt werden.

Hatte man bei der Ankündigung der neuen Version noch gehofft damit gehörten die endlosen CSS Bugs endlich Vergangenheit an, wurde man durch erste Tests schnell eines besseren belehrt. Den auch in der neuen Version, tut sich der Redmonder Browser noch schwer mit CSS Standards.

Somit werden wir wohl weiterhin nicht auf conditional comments verzichten können.

Next Page »