WebDev | BlogHouse

WebDev


Immer wieder kommt es vor dass man eine CSS Regel schreibt und sich wundert wieso die erstellten Anweisungen auf der Webseite keine Auswirkungen zeigen. Der Grund hierfür ist in vielen Fällen die falsche Gewichtung, der Ursprung, die Spezifität und / oder die Reihenfolge.

In den letzten beiden Ausgaben des Webstandards Magazin war ein sehr interessanter Artikel darüber. Damit auch die wenigen unter euch die dieses hervorragende Magazin nicht regelmäßig lesen, und damit auch ich im Zweifelsfall weiß wo ich noch mal nachlesen kann, schreibe ich das mal hier in Kurzform zusammen.

Die Ausführungsreihenfolge der CSS Eigenschaften läuft in 4 Stufen ab.

Stufe 1: Die Gewichtung
Stufe 2: Der Ursprung
Stufe 3: Die Spezifität der Selektoren
Stufe 4: Die Reihenfolge der Selektoren

Den Ursprung kann man kurz folgendermaßen zusammen fassen:
Das Browser-Stylesheet bestimmt als erstes wie eine Seite aussehen soll. Allerdings nur rudimentär mit Anweisungen zu Schriftgrößen, Farben, Links, Formularen usw.
Neuere Browser gestatten es dem Benutzer aber auch eigene Browser-Stylesheets anzulegen. So genannte Benutzer-Stylesheets.
Als drittes gibt es dann noch die Autoren-Stylesheets. Das sind alle CSS-Anweisungen die von uns Webworkern definiert werden.

Daraus ergibt sich schon mal folgende Reihenfolge für die Gewichtung der einzelnen Stylesheets. (more…)

Aufgrund einer schweren Sicherheitslücke im Internetexplorer, warnt jetzt sogar schon das Bundesamt für Sicherheit vor der Benutzung dieses Browsers.

… Deshalb empfiehlt das BSI, bis zum Vorliegen eine Patches von Microsoft auf einen alternativen Browser umzusteigen.

Uns Webworkern kann diese Empfehlung nur freuen und sollte für alle User auf Dauer eine Empfehlung sein.
Ich mag gar nicht davon zu träumen wie viel leichter mein Job würde wenn niemand mehr das Werkzeug des Teufels benutzen würde.

Schade dass es da draußen so viele Unverbesserliche und ewig Gestrige gibt. Es wird wohl ein Traum bleiben.
Lass mich niemals daraus aufwachen.

Javascript Bibliotheken gibt es ja reichlich.
Mit “Highcharts” ist es möglich interaktive und dynamische Diagramme zu erstellen.
Ich finde es einfach nur cool. Das muss ich unbedingt demnächst mal testen.

Nicht nur ich rege mich in regelmäßigen Abständen über unser aller Werkzeug des Teufels, den Internet Explorer, auf. Nein es tun andere ebenso.

Wie ihr seht ist es kein persönlicher Rachefeldzug von mir. Leute tut euch selber und uns Webworkern den Gefallen und nutzt endlich einen modernen Browser. Denn wie sagte Dieter Welzel es so schön, “Internet Exporer sucks”.
oder um es mit Wolfgang Schmidetzkis Worten zu sagen “IE is NULL AND not a browser”.

Die Entscheidung das diesjährige Symposium für Barrierefreies Webdesign (BOA) zu besuchen habe ich nicht bereut.

Das einzige Problem für mich war, mich für die richtigen Sessions zu entscheiden.

Den ersten Vortrag den ich mir ausgesucht hatte, trug die Überschrift “Screenreder unter Linux im Praxiseinsatz“. Es interessierte mich generell einmal assistive Geräte im Einsatz zu sehen.
Leider entschied sich Sebastian Andres kurzfristig das Thema zu ändern. Er referierte stattdessen über Barrierefreies Web 2.0. Nicht uninteressant aber ich war mit einer anderen Vorstellung hin gegangen (more…)

Ich weiß nicht wie ihr es seht, aber ich bin der Meinung das jemand der eine Leistung anbietet auch gut daran tut offensichtlich darzustellen das er diese auch kompetent umsetzen kann.

Wenn, zum Beispiel, ein Dienstleister auf seiner Webseite mit Slogans wie “Wir machen Ihre Website rollstuhltauglich” anbietet barrierefreie zugängliche Webseiten zu erstellen, sollte nicht der Auftritt dieses Anbieters ansatzweise barrierearm sein?

Auf der Webseite www.reiermann.de wird genau diese Leistung angeboten. Schaut man sich allerdings einmal den Quelltext der Seite an, bekommt man sicherlich Zweifel. So geht es mir zumindest. Dort findet sich HTML Code das an die tiefsten 90er Jahre erinnert. Saubereres Tabellen Layout mit Platzhaltergrafiken. CSS wird wohl als exotisch angesehen und sehr sehr sparsam eingesetzt. Ich möchte stark bezweifeln das assistive Geräte wie Sreenreader hieraus verständliche Inhalte für den User generieren können.

Leider werden aber potentielle Kunden selten unter die Haube schauen bzw. es auch nicht verstehen. Er verlässt sich darauf dass die angebotenen Leistungen kompetent für ihn umgesetzt werden. Mag ja auch sein das es so sein wird, aber ein gute Werbung finde ich, ist das nicht.

Laut einem Bericht bei Golem.de, erklärt Youtube den Internetexplorer in der Version 6 für veraltet und will die Unterstützung dieses Browsers nach und nach einstellen.
Für alle Webworker sicherlich eine gute Nachricht, denn ein Browser auf dem Youtube nicht läuft wird auch kaum jemand verwenden wollen. Und somit werden auch die letzten unverbesserlichen demnächst ihr Werkzeug des Teufels aktualisieren oder noch besser ersetzen.

Manchmal macht es mir allerdings etwas Angst wie mächtig, unser aller Datenkrake, Google mittlerweile geworden ist.

Mit gerade mal 109 Byte in Revision 1 und 74 Byte in Revision 2 stellt Tomas Caspers das kleinste und vor allem valide CSS-Framework der Welt vor.

Perfekt um minimalistische Webseiten zu schaffen ;-)

Update:
Wie ich gerade erfahren habe, ist Dirk Jesse, der Erfinder des genialen CSS-Frameworks YAML, für die 74 Byte verantwortlich.
@Andreas Danke für den Hinweis

Fonts in Webseiten über EmbeddingDownload verfügbar machen.
Eine tolle Möglichkeit seine Webseite typografisch zu pimpen.

Wie es geht, zeigen euch die Codecandies

Das W3C meldet das die Arbeiten an XHTML2 endgültig eingestellt werden.
Eine, wie ich finde, gute Entscheidung. Die Vorstellung das Webseiten die nur minimal invalide sind aufgrund von Parser Fehlern nicht mehr angezeigt werden, lies böses befürchten.
Damit dürfte die Zukunft HTML5 heißen. Einige Browserhersteller haben die Weichen ja bereits gestellt.

Next Page »