Tue 10 Feb 2009
Kängurus in Pink
Posted by Günni under Musik
No Comments
Ich weiß gar nicht mit welchen Erwartungen ich gestern zum Konzert der Pink Floyd Coverband “The Australian Pink Floyd” gegangen bin. Sie waren auf jeden Fall nicht übertrieben hoch, ist mir doch mehr als bewusst dass das Original nicht zu erreichen ist. Immerhin hatte ich drei mal das Vergnügen Pink Floyd live zu sehen.
Das Konzert stand unter dem Motto “The Wall – Pink Floyd’s Legendary Rock Opera”
Und ab 20 Uhr fühlte man sich, in der Kölner Lanxes Arena, in das Jahr 1980 zurück versetzt. Eine späte Versöhnung mit meinen Eltern die mir das Original damals nicht gestatteten. (ich war erst 14).

Die Band gilt nicht zu Unrecht als beste Pink Floyd Coverband. Selbst David Gilmoure hat ihnen seinen Segen gegeben nach dem er sie gehört hat. Die Kritiken der Band waren im Vorfeld sehr gut und sie haben nicht enttäuscht.
Getreu dem angekündigtem Motto spielten sie, Nein sie performten “The Wall”. Und das mehr als gut. Eine Gänsehaut nach der anderen machte sich breit. Selbst einige Verspieler des Gitarristen, konnten den Genuss nicht schmälern. Comfortably Numb, mein persönlichr Favorite, endete in einem tollen Solo ganz like David Gilmoure.
Aber nach dem die Mauer eingestürzt war, war entgegen aller Erwartungen noch lange nicht Schluss. Immerhin waren bereits 2,5 Stunden vergangen. Es dauerte keine 5 Minuten um die Jungs wieder auf die Bühne zu klatschen. Und jetzt kamen 45 Minuten lang alle Klassiker. “Shine on your crazy diamond”, “Wish you where here”, “Great Gig in the Sky”, “Learning to fly” um nur einige zu nennen. Den krönenden Abschluss bildete “Brain Damage” und “Eclipse”. Nach mehr als 3 Stunden lag ein phantastisches Konzert hinter mir.
Ich kann die Band nur jedem weiter empfehlen. Vor allem im Hinblick drauf dass wir das Original nicht mehr live sehen werden.
Das Schwein, bei “one of these days” durfte natürlich auch nicht fehlen.

No Responses to “ Kängurus in Pink ”