In den letzten 14 Tagen habe ich mich damit beschäftigt Linux auf meinem Macbook zu installieren und zu betreiben. Nicht das ich mit Mac OS unzufrieden wäre, es war mehr eine sportliche Herausforderung. Wenn ich mal vom WLAN und dem Dual Head Betrieb absehe, lief die Installation von Ubuntu (Hardy) problemlos. Die folgenden Tage verbrachte ich damit eine Arbeitsumgebung mit Eclipse,  SVN, Java, Tomcat, Apache Webserver und diversen Editoren einzurichten. OpenVPN und Mail alles kein Problem.
Das erste was mir positiv, gegenüber dem Mac OS Leopard, auffiel, war die enorme Performance Steigerung. alle Programme starten um ein vielfaches schneller als unter dem hauseigenem Apple Betriebssystem.
Alles in allem ist Linux auch auf einem Mac eine empfehlenswerte Wahl.

Heute habe ich aber beschlossen wieder auf Leopard umzusteigen.
Die Gründe hierfür sind auf dem erstem Blick nicht gerade zwingend aber für mich entscheidend.
Da wäre zum einem die perfekte Zusammenarbeit meines iPhones. Alle Daten und Termine aus einem Guss. Ich kann und will nicht ständig hin und her booten um meine Daten abzugleichen und Termine, und davon habe ich eine Menge, doppelt zu pflegen.
Desweiteren gibt es diverse Anwendungen die unter Linux einfach nicht unterstützt werden.
Mein TomTom kann ich nur unter Windows und Mac aktualisieren. Mein UMTS USB Stick wird nicht von Linux unterstützt. Zumindest habe ich nicht heraus gefunden wie.
Ich nutze meinen Mac um, mittels eines Airport Express, Musik kabellos auf verschiedene Lautsprecher zu übertragen. Auf all das will ich nicht verzichten.

Gerüchten zu Folge soll ja die nächste Version des MacOS (Snow Leopard) auf Performance getrimmt sein. wenn sich das bestätigt, bin ich sicherlich vollends überzeugt.

Meine Linux Installation bleibt zwar erhalten, wird aber wohl nicht mehr so oft zum Einsatz kommen.

Alles in allem, war es eine schöne Erfahrung mich nach langer Abstinenz mal wieder mit Linux auseinander zu setzen.

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