Gestern sah ich einen Beitrag im Fernsehen, der mich an den Verstand mancher Leute zweifeln lies.
Ich gebe ja zu, ich sehe jeden Tag irgendwas was den Verstand vieler in Frage stellt, aber diesen Beitrag fand ich besonders.
In Mexiko ist ja bekanntlich der Stierkampf eine angesehene Sportart.
Nun gibt es doch dort auch tatsächlich schon Kinder die dieser grausamen Aufgabe nachgehen.
Es gibt dort einen 9 jährigen Jungen, der mit Jungstieren in die Arena steigt.
Er wird gefeiert wie ein Nationalheld. Ja, man versucht uns zu verkaufen das es ehrenvoll ist das er die Stiere nicht tötet. Wenn ich aber im Bersicht sehe wie die Tiere mit Pfeilen gespickt im Kreis laufen wird mir richtig übel.
Sein Vater unterstreicht, im Interview, auch noch die Leistung seines Sohnes und erklärt wie Stolz er doch ist.
Oh Mann was für ein Vater muss man sein, wie gefühlskalt und grausam, um seinem Sohn bei so einer Beschäftigung auch noch zu unterstützen. Wen ich mir vorstellen würde dass mein Sohn sich so einer Gefahr aussetzen würde, würde ich verrückt. Aber noch schlimmer finde ich dass dieses, respektlose, Verhalten gegenüber Tieren auch noch gefördert wird. Sollte man nicht vielleicht versuchen seinem Sohn Respekt vor anderen Lebewesen beizubringen?
Bin ich zu sensibel oder was ist mit mir los?
Ich weiß, andere Länder andere Sitten, und man sollte tolerant gegenüber anderen Bräuchen und Gewohnheiten sein. Das eigene Weltbild, sollte man nicht auf alles und jeden projizieren wollen. Aber so sehr ich mir das auch einrede, ich kann mich damit nicht anfreunden.
Finde ich das töten und quälen von Tieren aus purem Vergnügen schon grausam genug, so dreht sich mir, bei der Vorstellung dass nun auch Kinder dazu ermutigt werden, der Magen um.