Was der Deutsch Pudel Klub (DPK) alles unternimmt damit man in den Verband eintritt nimmt manchmal schon seltsame Formen an. Das erste Mal prangerte uns ein Aufnahmeantrag entgegen als wir uns die Ahnentafel ansahen.

Dort ist doch tatsächlich direkt ein Aufnahmeantrag für den Verband mit eingeheftet.

Was um alles in der Welt, hat ein Aufnahmeantrag in einer Ahnentafel zu suchen?

Wenn jemand sich organisieren möchte, ist er doch bestimmt selbst in der Lage sich einen Antrag zu besorgen.

Das nächste Highlight kam diese Woche.
Meine Frau wurde, von einer Bekannten, angesprochen ob sie nicht Lust hätte an einem Mobyclass-Turnier bei einer Ortsgruppe des DPK teilzunehmen.

Bei einem Mobyclass-Turnier, handelt es sich wohl um ein abgewandeltes Agility, genau weiß dasw ohl nur der DPK.

Da meine Frau mit ihrem Pudel Agility betreibt füllte sie einen Meldeschein aus und schluckte auch die unverschämten 20,00 Euro Stargebühr, die Nichtmitglieder zu zahlen haben.

Ein Blick auf die Wegbeschreibung brachte mich fast zum heulen.
Stand dort doch tatsächlich “Hundeabrichteplatz”.
Da versucht man seit Jahren den Leuten begreiflich zu machen, dass wir keine Hunde abrichten sondern zusammen mit unseren Teampartnern Sport betreiben, und dann so was!?

Nun bekam sie gestern Bescheid, dass man mit einem Pudel dort nur starten darf, wenn man Mitglied im DPK ist.
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Ich darf mit jeder anderen Rase dort als Nichtmitglied starten. Nur wenn ich einen Pudel habe muss ich vorher in den Verband eintreten.
Hätte also meine Frau ihren Pudel als Mischling in die Meldung eingetragen, wäre ein Start kein Problem gewesen.

Um Sie geht es
Ich darf nicht mitspielen

Kann es noch schlimmer werden?